Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein

Leistungsstarke Fachkräfte für die Hotellerie

Der Tourismus in Schleswig-Holstein erwirtschaftet rund fünf Milliarden Euro im Jahr. Das sind fast fünf Prozent der gesamten Wertschöpfung des Landes. Mehr als 130.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen verdienen im Tourismus ihren Lebensunterhalt. Hochqualifizierte Fachkräfte in der Gastronomie-, Hotel und Tourismusbranche sind daher gefragt, doch vielfach entscheiden sich junge Menschen gegen den Schritt in diese Branchen. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit fachgebundener Hochschulreife oder Abitur scheinen die traditionellen Ausbildungswege wenig reizvoll. Das soll sich ändern. Daher hat das Bildungszentrum für Tourismus und Gastronomie (BTG) der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein mit Unterstützung der Landesregierung in Husum ein neues Aus- und Weiterbildungskonzept gestartet.

Für Berufseinsteiger im Tourismus eröffnen sich dadurch neue, schnelle Karrierechancen: In nur drei Jahren können jetzt die Abschlüsse Hotelfachfrau/-mann und Fachwirt/in im Gastgewerbe (IHK), sowie die Ausbildereignung erlangt werden. Bislang waren dafür fünf Aus- und Fortbildungsjahre sowie eine mehrjährige Berufstätigkeit erforderlich. Möglich wird dies durch das Modellprojekt ASTOR - Aufstieg mit System im Tourismus.

ASTOR ermöglicht die Verzahnung von Aus- und Weiterbildungsangeboten und präsentiert daher gerade für besonders gut qualifizierte Schulabgängerinnen und Schulabgänger eine leistungsorientierte Alternative zu bisherigen Ausbildungskonzepten. Für die angehenden Fachkräfte winken nach nur 33 Monaten gleich drei attraktive und bundesweit anerkannte Abschlüsse.

Und auch die sich beteiligenden Betriebe punkten doppelt: Zum einen verfügen sie über hochmotivierte Auszubildende, zum anderen bringen diese fundiertes Know-how in kürzester Zeit mit ins Unternehmen.

Alle Infos zu ASTOR finden sich übrigens auch als Podcast zum Anhören oder Download.

Flyer ASTOR - Aufstieg mit System im Tourismus
Leistungsstarker Führungsnachwuchs in Hotellerie und Gastronomie (Stand: Januar 2016)